...
Eine Welt Stadt Berlin ist
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
Informationsstelle Peru e.V., Berliner Gruppe
05.08.2019 19:00 - 21:00
Haus für Demokratie und Menschenrechte | Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin Veranstaltungsraum Vorderhaus (1. OG), bitte klingeln | Tram M4, Bus 200 Am Friedrichshain

Landnutzung, Agroexporte und Wasserknappheit in Peru

In seinem Vortrag erklärt uns Professor Dr. Gerardo Damonte Valencia von der renommierten Universidad Católica de Lima (PUCP), zugleich Mitarbeiter im gemeinsamen Postgraduiertenprogramm trAndeS von FU Berlin und PUCP, wie es zum Wandel der Wüstenregion Ica zum „hydrosozialen Gebiet“ kam, welche Probleme damit verbunden sind, und stellt die Gegenstrategien der lokalen Bevölkerung vor.

Wasserintensiver Spargelanbau in der peruanischen Küstenwüste, einer der trockensten Gegenden der Welt? Wo es von Januar bis März vielleicht 8 mm Regen in drei Monaten gibt und im Rest des Jahres absolute Trockenheit herrscht? Wo der Spargel eigentlich ein in Peru völlig unbekanntes Gemüse ist, aber die Verbraucher*innen in Europa auch gern im Herbst und Winter frischen Spargel in ihrem Supermarkt finden würden?

In den letzten 20 – 30 Jahren hat der Boom des Agroexports Perus Küstentäler schwerwiegend verändert. Nicht nur in der Region Ica, dem trockensten Gebiet Perus, führte das zu dramatischen Wechseln im Landbesitz und zu gestiegenen sozialen Ungleichheiten.

Eintritt frei

Veranstaltung in spanischer Sprache, bei Bedarf Flüsterübersetzung

Eine Veranstaltung der Informationsstelle Peru e.V., der Kampagne „Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt“ und des Postgraduiertenprogramms trAndeS vom Lateinamerika-Institut (LAI) der FU Berlin und der Universidad Católica Lima.