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Eine Welt Stadt Berlin ist
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
SONED e.V. Southern Networks for Environment and Development
21.05.2018 20:00 - 22:00
K19 Nachbarschaftstreff, Kreutzigerstr. 19, 10247 Berlin

Weltküche mit Entwicklungspolitischem Nachtisch

Angesichts der explodierenden Weltbevölkerung und einer immer größeren Siedlungsdichte in den Industrieländern wird Ackerland immer knapper – die Ernährung von Milliarden Menschen steht auf dem Spiel. Längst schauen sich bevölkerungsreiche Nationen deshalb nach landwirtschaftlich nutzbaren Flächen außerhalb ihrer eigenen Staatsgrenzen um.

Ausverkauf in Afrika

Kampf ums Ackerland

Angesichts der explodierenden Weltbevölkerung und einer immer größeren Siedlungsdichte in den Industrieländern wird Ackerland immer knapper – die Ernährung von Milliarden Menschen steht auf dem Spiel. Längst schauen sich bevölkerungsreiche Nationen deshalb nach landwirtschaftlich nutzbaren Flächen außerhalb ihrer eigenen Staatsgrenzen um.

Was zum Kolonialismus führte, gilt heute als Teil des globalen Handels, an dem die Regierungen armer Länder gut verdienen. Potente Investoren aus Indien, Saudi-Arabien oder China sind überwiegend an Bio-Kraftstoffen und Nahrungsmitteln für ihre heimischen Märkte interessiert. Viele Entwicklungsländer stehen vor einem Dilemma, weil Verkauf und Verpachtung von Anbauflächen eine verlockende Devisenquelle sind – doch mit welchen langfristigen Folgen?

Gut 60 Prozent des weltweit noch verfügbaren Ackerlandes liegt in Afrika, z.B. entlang der großen Ströme wie Niger oder Kongo. Gleichzeitig herrscht aber in etlichen afrikanischen Staaten trotz der fruchtbaren Böden Hungersnot - und der Landverkauf an ausländische Investoren trägt offenbar wesentlich zu dieser Problematik bei.

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